Kurze Vorrede
Ich nehme an du kennst LEGO-Steine, oder? Diese kleinen bunten Plastik-Bausteine, die sich nach Lust und Laune zusammenbauen und wieder auseinander puzzeln lassen? Ich finde, das Beste an diesen Steinchen ist, dass man alles Mögliche daraus basteln kann, ohne das einem irgendjemand vorschreibt, was am Ende rauszukommen hat. Es sei denn, man baut das exakte Set eines Millennium-Falken nach, dann natürlich schon. Wenn ich allerdings nicht gerade ein solches Set baue, dann bedeutet das, dass sich die Form erst nach und nach aus all den kleinen Steinchen ergibt, die ich auf dem Weg so verbaue. Und wenn ich nicht gerade so ein Set baue, dann bedeutet das auch, dass mir nichts fehlt, wenn ich einen Stein entferne, es ändert sich lediglich die finale Form. Anders als bei einem Puzzle, dass unvollständig bleibt, wenn etwas fehlt, weil das finale Ergebnis vorher feststeht, wird ein Klemmbausteingebilde weder besser noch schlechter, es entsteht einfach etwas Neues. Man kann also auch bewusst Steine entfernen, die man für die aktuelle Ausformung nicht mehr braucht und gleichzeitig, können andere Steinchen an genau die Position treten, die leer geworden ist. Manchmal füllen solche neuen Steinchen diese Position für immer und manchmal bleibt die Position auch einfach frei. Tja, und manchmal baut man ein Teilchen ganz spontan an irgendeine Stelle und erhält ein unerwartet tolles Ergebnis, als hätte der Stein schon immer genau dort hingehört.
Worauf ich mit diesem Gebrabbel über LEGO-Steinchen hinaus will? Ganz einfach. Menschen sind wie LEGO. Ich bin wie eine Konstruktion aus LEGO-Steinchen. Steile These, ich weiß. Ich bin noch nicht mal ein Vierteljahrhundert alt und trotzdem habe ich bereits zahlreiche Menschen in mein Leben treten, es wieder verlassen und manchmal auch nur ganz vorsichtig streifen sehen. Jeder von ihnen – und sei die Begegnung auch noch so kurz gewesen – hat dabei mal mehr und mal weniger dazu beigetragen, dass ich der Mensch geworden bin, der ich bin. Und jeder Mensch, dem ich in Zukunft begegne wird es ihnen gleich tun. Denn jeder von ihnen ist wie ein kleiner LEGO-Stein, der zur Form „Laura“ beigetragen hat und auch in Zukunft dazu beitragen wird. Jeder von ihnen ist wunderbar einzigartig und keiner von ihnen hat danach verlangt, dass ein kleiner Hobbit mit fragwürdigem schriftstellerischem Talent auf seinem Blog über ihn oder sie schreibt. Sorry, an der Stelle.
„Die Menschen meines Lebens“ ist also eine Sammlung prägender kurzer und langer Begegnungen, Bekanntschaften, Freundschaften, Liebschaften oder familiären Beziehungen. Jeder Beitrag ist meine subjektive Perspektive auf einen ganz besondere Menschen, der oder die rein gar nichts dafür kann, wenn ich Dinge missverstanden, vergessen oder einfach nur schlecht wiedergegeben habe. Letztendlich ist aber jeder von ihnen ein so toller glitzernder LEGO-Stein, dass ich hoffe, dass die meisten von ihnen Freude daran finden, welche Perspektive ich auf jeden einzelnen von ihnen habe.

Marie
Der Phönix aus der Arsche
xxx

Flo
Ist das nicht die Moldau?
xx

Isabell
I believe
xx

Tommy
Das Leben ist ein Golden Hour Rausch

Stefan
Auf das nächste Jahr Freundschaft

Johanna
Was ist Heimat?